Herr von Oettingen regte an, die im vor Jahren bereits im Präventionsrat tätig gewesenen Institutionen und Personengruppen anzuschreiben, mit der Bitte, sich im neuen Präventionsrat erneut zu engagieren.

Herr Wortmann sagte zu, diese Erkenntnisse zu nutzen.

Eine Einwohnerin (als Vertreterin des Seniorenrates) erklärte, dass der Seniorenrat beim angesprochenen Thema „Gewalt gegen Frauen“ engagiert mitgearbeitet habe. Sie erfragte, ob der Arbeitskreis „Gewalt gegen Frauen“ weitergeführt werde.

Frau Beerbaum-Vellinga bejahte diese Frage.

Eine weitere Frage dieser Einwohnerin betraf das Schneeräumungsproblem der vergangenen Tage vor dem Aktivtreff des Deutschen Roten Kreuzes. Sie erfragte, ob zukünftig Absprachen mit der Stadtverwaltung/ bzw. dem Winterdienst des Bauhofes möglich seien, um eine sichere Zuwegung für die ankommenden Senioren zu gewährleisten.

Herr Bürgermeister Pollehn bekräftigte, dass das Thema der Schneeräumungen innerhalb des gesamten Stadtgebietes aufgekommen sei. Er könne nur empfehlen, bei solchen äußeren Bedingungen Termine abzusagen. Der Winterdienst habe im Rahmen seiner Möglichkeiten in der Ausnahmesituation der vergangenen Tage bestmögliche Schneeräumungen durchgeführt.

Herr Nijenhof erklärte, dass die vergangenen Tage eine schwierige Situation bedingt durch die nicht erwarteten Schneemassen eingetreten sei. Dies habe auch die Wohngebiete anderer Städte betroffen.

Die besondere Herausforderung in der nicht viel befahrenen Wilhelmstraße sei der schnell festgefrorene glatte Schnee gewesen. Der ehrenamtlich geführte Aktivtreff habe versucht zu räumen und zu streuen.

Persönlich hätte er den Aktivtreff bereits früher, vor dem schneereichen letzten Wochenende, geschlossen. Ihm sei frühzeitig seitens der Stadt signalisiert worden, dass eine schnelle Räumung nicht möglich sei, zumal diese durch anhaltenden Schneefall nicht geholfen hätte.

Herr Wortmann erklärte, dass auch die Tafel Burgdorf mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte. Hier hätte man Abhilfe durch Selbsthilfe geschaffen.

Frau Fronia äußerte ihre Verwunderung über die zu spät auf der Homepage der Stadt Burgdorf geschalteten Informationen über die Reinigungsklassen der einzelnen Straßen. Die Nachsteuerung sei jedoch auch positiv zu bewerten.

Die Einwohnerin erkundigte sich zudem nach der Weiterentwicklung des Aktivtreffs des Roten Kreuzes zu einem eigentlichen Seniorentreff.

Herr Nijenhof erklärte, dass die offizielle Bezeichnung bereits seit Jahren „Begegnungsstätte“ sei. Ziel des Roten Kreuzes sei jedoch, den Senioren weiterhin eine Heimat zu geben. Es sollen aber auch Kontakte zu anderen Generationen entstehen.

Frau Wieker zeigte sich irritiert, da die im Mehrgenerationenhaus angebotenen generationsübergreifende Seniorenangebote vom Aktivtreff seinerzeit abgeworben worden seien, um eine Zusammenführung der Seniorenangebote zu erreichen. Hier sei Gesprächsbedarf vorhanden.