Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Abstimmung: Ja: 6, Nein: 0, Enthaltung: 3, Befangen: 0

Beschluss:

Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Bau stimmten dem geänderten Antrag mit sechs Ja-Stimmen und drei Enthaltungen zu.


Herr Dr. Kaever machte nochmal deutlich, dass das Thema bereits seit fünf Jahren existiert.

Er unterbreitete den Vorschlag, dass der Bürgermeister mit den handelnden Akteuren die Möglichkeiten bzw. Fördergelder diskutiere und stellte die Frage ob für einen möglichen Ersatzbau bzw. Neubau alleine die Stadt Burgdorf zuständig ist.

Herr Hinz merkte an, dass die Variante Troglösung die bessere Lösung sein könnte. Machte aber auch auf den langen Planungszeitraum aufmerksam. Er unterstützt grundsätzlich den Antrag und ersucht um Prüfung beider Varianten.

Herr Paul merkte an, dass das Thema bereits 2020 an die Verwaltung herangetragen wurde.

Herr Fischer wies darauf hin, dass beide Varianten im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Liegenschaften und Verkehr behandelt werden müssten.

Herr Dr. Vehling stellte die Frage was denn passieren würde, wenn die Brücke von heute auf morgen gesperrt würde und ob für die Zwischenzeit eine Ersatzbrücke geplant oder ein Ersatzneubau geplant würde.

Frau Volz-Auerbach sah die Entschärfung des Gefahrenpunktes „Radweg“ dabei als notwendig an.

Herr Köneke erläuterte, dass laut eines Gutachtens die Nutzungsdauer einer Brücke, nach Mängeln an den Spanngliedern, noch weitere 25 Jahre beträgt.

Der Bau einer weiteren Brücke sei positiv zu werten, jedoch nicht eine Ersatzbau für eine noch funktionsfähige Brücke. Die derzeitige Brücke sei zu erhalten.

Frau Thöner merkte an, dass im Vorfeld weitergeplant werden sollte, bevor die Brücke abgängig ist.

Die Ausschussmitglieder einigten sich, den Antrag der FDP wie folgt zu ändern:

Die Verwaltung wird beauftragt, umgehend und zeitnah die Planung

eines Ersatzbaus (Hochbrücke oder Trogbrücke) für die vorhandene Hochbrücke vorzunehmen und diese den Ratsgremien zur weiteren Behandlung und Beschlussfassung spätestens im Herbst 2026 vorzulegen.