Sitzung: 29.10.2024 Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Liegenschaften u. Verkehr
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Vorlage: M 2024 0882
Die Mitteilungsvorlage wird zur Kenntnis genommen. Die geplante Verkehrszählung soll ins Frühjahr 2025 verschoben werden. Bei der Befragung soll ein Plan der geplanten Fahrradstraße abgedruckt werden.
Frau Frommelt berichtet, dass die Anliegerversammlung stattgefunden hat. Die Fragen und Antworten sollen noch auf der Internetseite eingestellt werden. Als Anregung aus der Versammlung wurde mitgenommen, dass erneut Verkehrsdaten erhoben werden sollen. Dazu zählt auch eine Schülerbefragung an der IGS. Das soll noch im November stattfinden, die Zahlen werden der Politik zur Verfügung gestellt.
Sie weist zudem daraufhin, dass Fragen zu dem Thema jederzeit an Herrn Elias (Projektverantwortlicher Abteilung Tiefbau) gerichtet werden können oder aber über das Mitmachportal eingestellt werden können.
Eine Beschlussvorlage wird erst nach Prüfung aller Anregungen und Vorliegen der Verkehrsdaten vorgelegt und vorgestellt.
Herr Gawlik stellt in Frage, ob der November noch der richtige Zeitpunkt für die Verkehrszählung ist. Das sollte besser im Frühjahr erfolgen, wenn wieder mehr Radfahrende unterwegs sind. Die IGS ist in Betrieb, daher besteht s. E. auch keine Eile. Die Verkehrsströme haben sich in kurzer Zeit gebildet und etabliert. Daher besteht die Befürchtung, dass die Fahrradstraße nicht genutzt wird, da sich die SchülerInnen an die neuen Wege gewöhnt haben.
Herr Apel stimmt dem zu. Es haben sich Verkehrsströme gebildet und man sollte die Schulwegsicherung in den Fokus nehmen. Wenn sich herausstellt, dass die gewünschte Lenkung nicht mehr erfolgt, sollte man die neu gewählten Wege sicherer gestalten.
Frau Frommelt antwortet, dass der November sicherlich nicht der optimalste Zeitpunkt für die Datenerhebung ist. Sofern es seitens der Politik gewünscht wird, kann die Zählung ins Frühjahr geschoben werden.
Herr Fleischmann ist verwundert, dass im Protokoll zur Anliegerversammlung der Wegfall von Parkplätzen nicht thematisiert ist. Er kann sich nicht vorstellen, dass es keinen Widerstand seitens der Anlieger dazu gibt. Frau Frommelt berichtet, dass darüber gesprochen wurde. Die Anregungen werden im weiteren Planungsverfahren überprüft und falls möglich berücksichtigt.
Herr Wackermann berichtet, dass in der Versammlung darauf hingewiesen wurde, dass in der näheren Umgebung noch ausreichend Parkflächen zur Verfügung stehen. Allerdings haben die Anlieger die Fahrradstraße an sich in Frage gestellt. Er möchte wissen, welche Ergebnisse die Befragung der SchülerInnen bringen soll, sofern sich diese die geplante Fahrradstraße überhaupt vorstellen können. Ob die Straße „Vor dem Celler Tor“ als Schulweg genutzt werden kann, sollte ebenfalls beantwortet werden.
Herr Apel findet eine Schülerbefragung sinnvoll, um herauszufinden, ob sich diese umlenken lassen. So lassen, wie es aktuell ist, ist für ihn keine Lösung. Im Zweifel muss zunächst eine Zwischenlösung gefunden werden.
Herr Müller weist darauf hin, dass das Angebot „1. Verkehrsversuch Marktstraße“ zu erhöhtem Radverkehr geführt hat, so dass man dies sicherlich auch bei Einrichtung der Fahrradstraße erzielen kann. Eine Befragung kann dabei nicht schaden. Allerdings sollte eine bildliche Darstellung der geplanten Fahrradstraße in dem Fragebogen abgedruckt werden, damit die Schüler diese verständlich nachvollziehen können.
Frau Paul erkundigt sich, wer den Fragebogen anfertigt. Frau Frommelt antwortet, dass das beauftragte Ingenieurbüro diesen erstellt.
