Sitzung: 17.09.2024 Feuerwehrausschuss
Herr Stadtbrandmeister Heuer stimmte mit den Ausschussmitgliedern ab, dass die Einsatzstatistik nicht mündlich dargelegt, sondern allein über das Protokoll veröffentlicht werde:
Protokollnotiz
(Aufzeichnungen von Herrn Stadtbrandmeister Heuer):
Einsätze seit der letzten Sitzung (30.05.2024)
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Hilflose
Personen: 17x (1x Tragehilfe),
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Wasserschäden:
15x,
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Sturmschäden:
6x,
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Brände: 17x (2x Gasgeruch, 3x PKW, 6x Reiterhof aufgrund
Nachschau),
·
Technische
Hilfeleistung: 7x (2x Tierrettung, 1x
Betriebsstoffe, 3x VU, 1x Brauchwasserbereitstellung),
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BMA/Rauchmelder:
16x (2x Pflegeheim, 4x
Flüchtlingsunterkunft, 1x Schule (Nebelmaschine)),
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BraSiWa: 2x,
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DLK
überörtlich: 1x (Uetze) und
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Taucher
überörtlich: 4x (Havelse, Steinhude, Langenhagen, Garbsen)
Brand des Reiterhofs
Klussmann:
Der Brand des
Reiterhofs Klussmann in Schillerslage habe die gesamte Stadtfeuerwehr Burgdorf
gefordert. Darüber hinaus seien auch Kräfte aus Burgwedel und Lehrte sowie des
THW angefordert worden. Positiv seien die geringe Zahl an Verletzten, ein
fehlender Tierschaden sowie die Bevölkerungsbegleitung des Einsatzes
(Unterstand für die Pferde auf einem anderen Hof, Bereitstellung von
Verpflegung für die Einsatzkräfte). Auch die Dankesfeier der Betroffenen sei,
trotz der Unterbrechung zur Brandnachschau an dem Abend, sehr positiv von den
Mitgliedern aufgenommen worden.
Einweihung der IGS und
Aufnahme des Schulbetriebes:
Das vermehrte
Personenaufkommen zu Schulbeginn und Schulschluss, inklusive der Elterntaxis in
der Zufahrt zur Feuerwehr, würden weiterhin kritisch beobachtet werden. Auch
der Schleichweg in direkter Verlängerung des Radweges am Gebäude des THW stelle
für wegfahrende Fahrzeuge durchaus die Gefahr einer Kollision mit
ambitionierten Schülerinnen und Schülern dar.
Aus Sicht der Feuerwehr
würden die geplanten Umbauarbeiten im südlichen Abschnitt „Vor dem Celler Tor“
eine Herausforderung mit sich bringen, da die Baustelle mit einer
Schrankenanlage ausgestattet werden solle.
Wasserschaden im
August mit Auswirkungen auf die Weststadt und Heeßel:
Das Brauchwasser sei
diesmal über einen Faltbehälter am Feuerwehrhaus Heeßel und eine
Entnahmemöglichkeit in der Nähe des Penny-Marktes gewährleistet worden. In diesem Fall sei das Niedersächsische
Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) mit einem
Tanksattelauflieger für den Trinkwassertransport nicht in Anspruch genommen
worden.
Ausbildung:
- Die neue modulare Grundlagenausbildung
Q1 sei erfolgreich abgeschlossen worden.
- Die Region Hannover befinde sich in der
Sache „Truppführerprüfung (Q3) und Angebot an Sprechfunkausbildung“ noch
in der Findungsphase.
Herr Hinz fragte, ob nach dem Großbrand in Schillerslage Ausstattungsdefizite festgestellt worden seien.
Herr Stadtbrandmeister Heuer erklärte, dass lediglich die Löschwasserbereitstellung als problematisch darzustellen sei.
Die Drehleitern aus Lehrte und Burgwedel seien abwechselnd zur Unterstützung angefordert und erstmalig der oszillierende Wasserwerfer (automatisch schwenkbar; Beschaffung für das kommende TLF 4000) eingesetzt worden.
Herr Hinz erkundigte sich nach dem aktuellen Sachstand des Löschwasserbedarfsplans.
Herr Enderle antwortete, dass die defizitären Bereiche, die durch die Stadtwerke/Avacon Wasser versorgt werden, behoben worden seien. Seitens des Wasserverbandes Hannover Nord fehle weiterhin ein Grunddatensatz, sodass eine abschließende Betrachtung nicht möglich sei.
Herr Sund fragte, ob der Wasserverband zur Datenlieferung verpflichtet werden könne.
Herr Enderle erklärte, dass die Satzung des Wasserverbandes diese Verpflichtung nicht vorsehe und ein (Übermittlungs-)Zwang nicht ausgeübt werden könne.
Herr Gawlik schlug vor, dass dem Wasserverband positiv unterstellt werden solle, dass eine entsprechend ausreichende Menge an Wasser geliefert werden könne.
Herr Enderle entgegnete, dass die Unterstellung nicht möglich sei. Die Stadt sei nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz für die Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und eine ausreichende Löschwassergrundversorgung verpflichtet.
