TOP Ö 8: Umbenennung des Hindenburgwalls sowie evtl. Verlegung des Denkmals zur Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig 1813
- Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Burgdorf vom 29.02.2008 -

Beschluss: mehrheitlich abgelehnt

Beschlussempfehlung:

 

Der Antrag der SPD-Fraktion vom 29.02.2008 zur Umbenennung des Hindenburgwalls in ‚Am Wall’ wurde mit vier Ja-Stimmen  sowie vier Nein-Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.


Frau Meinig erläuterte den Antrag der SPD-Fraktion. Der Teil zur Verlegung des Denkmals sei inzwischen erledigt und müsse nicht mehr beraten werden. Zur Umbenennung des Hindenburgwalls erklärte Frau Meinig, dass es aus heutiger kritischer Sicht nicht würdig sei, einen Ort nach Hindenburg zu benennen. Die vorgeschlagene Entfernung der Straßenschilder sei dazu keine ausreichende Maßnahme. Sie sprach sich für die Umbenennung der Straße in ‚Am Wall’ aus.

 

Herr Obst erinnerte daran, dass es in nahezu jeder deutschen Stadt eine Straße mit der Bezeichnung ‚Hindenburg’ gäbe. Hindenburg sei eine Person der Zeitgeschichte.

 

Herr Braun und Frau Heldt gaben zu bedenken, dass auch Historiker Hindenburg als umstrittene Persönlichkeit beurteilen. Insofern sei die Umbenennung eine schwierige Entscheidung.

 

Es folgte eine sehr kontroverse Diskussion über die Person Hindenburg und dessen parteipolitisch umstrittene Entscheidungen zur damaligen Zeit. Danach wurde die Sitzung um 18.30 Uhr für fünf Minuten zur Beratung in den Fraktionen unterbrochen.

 

Danach eröffnete Herr Gärtner die Sitzung wieder und bat um Abstimmung. Es erging folgende