Frau Kunkel erklärte, dass die WGS-Fraktion häufig darauf angesprochen werde, dass eine Querung des Ahrbergenweges über die B 188n geschaffen werden sollte. Die Schillerslager möchten diesen Weg beibehalten. Es gehe dabei nicht um die nächtliche Nutzung, sondern um die Nutzung tagsüber zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

 

Ortsbürgermeister Thieleking wies darauf hin, dass dieses auch beim Neujahrsempfang gewünscht wurde.

Die Planfeststellung gebe einen solchen Weg zwar nicht her, dennoch sollte eine leichte Querung über die B 188 n geschaffen werden.

 

Frau Ethner regte an, auf Schillerslager Gebiet Obstwiesen anzulegen. In Schillerslage sei ihr lediglich eine Obstwiese neben der Engenser Straße bekannt. Der Nabu habe sich dazu bereit erklärt, diese Wiesen anzulegen. Von der Stadt müssten lediglich die Flächen bereitgestellt und der Rasen gemäht werden, da der Nabu nicht über entsprechendes Gerät verfüge.

 

Ortsbürgermeister Thieleking antwortete, dass es noch weitere Obstwiesen gebe, beispielsweise die sehr gut gepflegte am Alt Engenser Weg sowie eine mit nahezu 50 Kirschbäumen bepflanzte Fläche vor dem Oldhorster Moor, die als Ausgleichsflächen für die Windkrafträder eingerichtet wurden. Hier sei der Nabu involviert gewesen. Er verstehe daher die jetzt aufkommende Kritik nicht.

 

Frau Ethner gab an, dass sie die Idee des Nabus lediglich weitergeben wolle.

 

Antwort der Umweltschutzabteilung über das Protokoll:

 

Der Umweltschutzabteilung sind keine geeigneten städt. Flächen in der Gemarkung Schillerslage bekannt. Ihres Erachtens nach sollte der Ortsrat entsprechende Vorschläge für Streuobstwiesen unterbreiten. Die Flächen könnten dann ins Kompensationsflächenkataster aufgenommen werden.

 

Frau Heldt wies darauf hin, dass der Giebel der Mehrzweckhalle unansehnlich geworden sei. Sie fragte nach, ob mit vertretbarem Aufwand (z.B. durch einen Anstrich) Abhilfe geschaffen werden könne.