Beschluss: einstimmig beschlossen

Beschluss:

Der Ortsrat Schillerslage sprach sich einstimmig für die unter 4. formulierte Beschlussempfehlung aus, allerdings unter Berücksichtigung der in den Ortsräten Ramlingen-Ehlershausen und Otze gemachten und der eigenen Vorschläge.


Herr Herbst erklärte, dass in Schillerslage die Mindestbedienungsstandards des Öffentlichen Personennahverkehrs nicht komplett erreicht werden. Es werde versucht, durch dieses Konzept diese Mängel abzustellen. Geschehen könnte dies durch Veränderungen von Busverbindungen.

Ortsbürgermeister Thieleking fragte nach, ob dies bedeuten würde, dass mehr Busse eingesetzt würden.

Herr Herbst antwortete, dass die Region Hannover selbst erkannt habe, dass es in Schillerslage Defizite bei der Busanbindung gebe. Allerdings könne aufgrund des demografischen Wandels nicht ausgeschlossen werden, dass sogar teilweise weniger Busse eingesetzt würden.

Weiter berichtete er, dass die Ortsräte Ramlingen-Ehlershausen und Otze beschlossen hätten, dass die Kapazitätenerweiterungen der Park+Ride-Flächen für Ehlershausen und Otze im Zusammenhang zu sehen seien und die Maßnahmen gleichzeitig geplant und umgesetzt werden sollten. Er frage nach, ob dieser Beschluss vom Ortsrat Schillerslage mitgetragen werden könne.

Herr Plaß merkte an, dass auf Seite 6 des Entwurfs des Nahverkehrsplanes aufgeführt sei, dass die Mängel in den Mindestbedienungsstandards bis 2013 behoben werden sollen. Er fragte nach, weshalb dieses Verfahren nicht schneller durchgeführt werden könne. Ein Beschluss der Region Hannover über den Nahverkehrsplan sei erst für Mai 2009 geplant. Im Hinblick auf den Neuzuzug jüngerer Menschen nach Schillerslage, müsse darauf geachtet werden, diese Bedienungsmängel schneller abzustellen.

Frau Ethner bemängelte, dass auf Seite 6 genauere Änderungen für die Weststadt sowie den Ortsteil Hülptingsen aufgeführt worden seien, jedoch nicht für Schillerslage. An Wochenenden fehle ein nächtlicher Busanschluss zum Burgdorfer Bahnhof, so dass besonderes Jugendliche Schillerslage nicht mehr über den ÖPNV erreichen können. Dieses Probleme müsse schneller als bis 2013 behoben werden.

Herr Herbst stellte klar, dass Burgdorf zurzeit nur Stellung zum Entwurf des Nahverkehrsplanes nehmen könne. Die Entscheidung darüber liege bei der Region Hannover. Schneller werde der Nahverkehrsplan wohl nicht umgesetzt werden können. Er wies weiter auf ökonomische Zwänge wie Personal für die Busse und Linienfahrpläne etc. hin. Die Forderung könne aber in jedem Fall gestellt werden.

Herr Plaß erklärte, dass er das Verfahren dennoch für bedenklich halte. Es müsse bereits jetzt darauf gedrängt werden, diese Mängel abzustellen, damit Schillerslage nicht ‚abgehängt’ werde.

Ortsbürgermeister Thieleking verdeutlichte, dass er ebenfalls für eine stärkere Frequentierung Schillerslages mit Bussen an Wochenenden sei. Allerdings sei es auch verständlich, dass keine Busse eingesetzt werden können, wenn diese nicht entsprechend ausgelastet seien.