a) Herr Stadtbrandmeister Heuer berichtete über die Einsatzstatistik der letzten Monate:

 

  • Hilflose Personen: 17x (überwiegende Mehrheit in der Kernstadt),
  • Wasserschäden: 2x,
  • Sturmschäden: 4x,
  • Brände: 22x (diverse PKW-Brände, einige Flächenbrände inkl. Nachlöscharbeiten),
  • Technische Hilfeleistungen: 17x,
  • Brandmeldeanlagen (BMA)/ Rauchmelder: 8x (3x BMA FTZ FU; 2x Pflegeheim Schmiedestraße; 1x Berkhöpen (Stromausfall)),
  • Brandsicherheitswachen: 5x,
  • Taucher überörtlich: 2x sowie
  • Alarmübungen: 1x.

 

b) Herr Stadtbrandmeister Heuer berichtete außerdem über getroffene Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Feuerwehrbedarfsplan:

 

  • Nach einem erläuternden Gespräch zu den geplanten Umsetzungen mit einem Mitarbeiter der Leitstelle Hannover (Team ELS) sei die neue Alarm- und Ausrückeordnung seit ca. Anfang Februar aktiv.
  • Kontaktaufnahme zu einem Fitness-Studio habe zu einem Angebot für eine vergünstigte Jahresmitgliedschaft geführt; aufgrund Corona werde es aktuell nicht weiterverfolgt.
  • Trainingsanzüge: Es gebe ein Sponsoringangebot für Trainingsanzüge (für Atemschutzgeräteträger nach dem Einsatz), dieses sei zur Prüfung der Stadtverwaltung zugeleitet worden.

 

c) Herr Stadtbrandmeister Heuer erklärte, dass seit dem 12.03.2020 der Dienstbetrieb der (Orts-) Feuerwehren aufgrund der Corona-Pandemie ruhe. Das bedeute, dass neben unabweisbaren Wartungsarbeiten an Fahrzeugen und Geräten grundsätzlich kein Aufenthalt in den Feuerwehrhäusern stattfinde.

Die Einsatzfähigkeit sei aktuell nicht beeinträchtigt; die Ortsfeuerwehren Burgdorf und Heeßel würden jeweils zwei Einsatzeinheiten vorhalten. Diese würden im Wechsel (wöchentlich) alarmiert werden, um nicht ggf. alle Mitglieder gleichzeitig zu kontaminieren.

 

Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Schutz seien unverzüglich für die Feuerwehrhäuser beschafft worden.

 

Einige Einheiten würden Video-/Telefonkonferenzen und andere Online-Medien zur Weiterführung der Ausbildung nutzen. Dies funktioniere aber nur, da die Mitglieder ihre privaten Endgeräte und Internetanschlüsse zur Verfügung stellen würden. Die Nutzung der IT im Feuerwehrhaus sei aufgrund der Betretungsbeschränkungen nicht möglich.