TOP Ö 7: Verbesserung der Verkehrssituation Marktstraße durch Reduzierung des PKW Durchgangsverkehrs - Antrag gem. Geschäftsordnung der Fraktionen WGS und FreieBurgdorfer vom 26.11.2019 zur Ratssitzung am 12.12.2019

Beschluss: einstimmig beschlossen

Der Ausschuss fasst einstimmig folgenden empfehlenden

 

Beschluss:

 

Ein Antrag auf Umprogrammierung der Lichtsignalanlagen an der Kreuzung B443/K112 bzw. Mönkeburgstraße/K112 soll gestellt werden. Voraussetzung ist, dass die Umstellung ohne ein Verkehrsgutachten möglich ist.


Herr Dr. Kaever stellt den Antrag vor. Da die Schaltung der Lichtsignalanlage (LSA) nicht Aufgabe der Stadt ist, bittet er darum, dass die Verwaltung mit dem Straßenbaulastträger Kontakt aufnimmt. Durch die Änderung soll erreicht werden, dass der Durchgangsverkehr auf die Umgehungsstraße geleitet wird.

 

Herr Herbst teilt mit, dass eine Anfrage erfolgen kann; grundsätzlich sollten aber die Ergebnisse des Mobilitätskonzeptes abgewartet werden.

 

Herr Knauer verweist auf die Information, dass ein Verkehrsgutachten erforderlich ist, um Änderungen an der Schaltung der LSA vorzunehmen. Solche Extrakosten befürwortet er nicht, obwohl er den Vorschlag an sich gut findet.

 

Herr Pollehn wirbt dafür, das Mobilitätskonzept abzuwarten. Je mehr Gedanken für Einzelmaßnahmen eingebracht werden, desto schwerer wird die Umsetzung.

 

Herr Dr. Kaever erläutert, dass ein Gutachten nicht Sinn des Antrages ist. Er würde es begrüßen, wenn die Ampelschaltung ohne dieses geändert werden könnte.

 

Herr Schrader findet, dass der Durchgangsverkehr nicht durch diese Einzelmaßnahmen abgeschreckt wird. Die Denkweise der Autofahrer ist das Problem. Das Gesamtkonzept ist abzuwarten, um zielführende Maßnahmen für die Probleme in der Marktstraße zu erhalten.

 

Herr Arand ist der Meinung, dass nicht immer die großen Konzepte abgewartet werden sollten. Kleine Maßnahmen sollten, sofern sie einfach umzusetzen sind, auch unabhängig davon machbar sein. Dem stimmt Herr Kirstein zu, jedoch sollte die Umsetzung nur erfolgen, wenn kein Gutachten erforderlich ist.

 

Herr Herbst weist darauf hin, dass es zwar „Mobilitätskonzept 2030/35“ heißt, es aber nicht bedeutet, dass erst zu der Zeit mit der Umsetzung von einzelnen Maßnahmen begonnen wird.