TOP Ö 2.3: Verlängerung der Bahnsteige in Otze

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Beschluss: Die Ausschussmitglieder nahmen die Vorlage zur Kenntnis.

 

     

 


Herr Köneke befürchtete eine zeitliche Kollision bei der Inanspruchnahme der für die Baustelleneinrichtung vorgesehenen Plätze, mit der vorgesehenen Anlegung von Fahrradstellplätzen in diesen Bereichen. Zudem sollte vorher mit der Bahn hinsichtlich einer späteren Über- oder Unterführung im Bereich des Bahnüberganges gesprochen werden.

Frau Weilert-Penk befürwortete diese Aussage und sprach sich ebenfalls dafür aus, die Frage zuvor mit der Bahn zu besprechen. Es stelle sich die Frage, warum die Planungen für die Verlängerung der Bahnsteige in Ehlershausen nicht auf gleichem Planungsstand seien. Dies könne zur Folge haben, dass man in Ehlershausen die S-Bahn nicht verlassen könne.

Frau Borchers sagte eine entsprechende Antwort zu den genannten Punkten über das Protokoll zu.

Antwort der Verwaltung:

 1. Baustelleneinrichtung in Verbindung mit der Planung zu Fahrradabstellanlagen: Auch die Stadtverwaltung befürchtet eine zeitlich ungünstige Überschneidung der Planungen. Aus diesem Grund regt die Stadtverwaltung im Entwurf der Stellungnahme an, beide Planungen miteinander zu verknüpfen (vgl. die letzten drei Absätze der der Anlage der Mitteilung). Zusätzlich hat die Stadt das zuständige Planungsbüro bereits vorab per mail über diesen Sachverhalt informiert.

2. Spätere Verlängerung der Bahnsteige in Ehlershausen: Aufgrund der geäußerten Befürchtung geht die Stadtverwaltung in ihrem Entwurf für eine Stellungnahme auf diesen Punkt explizit ein und bittet um Prüfung möglicher Übergangslösungen (vg. 2.Absatz der Anlage der Mitteilung). Hintergrund für die spätere Verlängerung der Bahnsteige in Ehlershausen ist, dass die Planungen dort offenbar etwas aufwendiger sind und sich daher das Verfahren verzögert. Für die Verlängerung in Otze (und Aligse) sind aber bereits die erforderlichen Sperrzeiten für die Bauarbeiten genehmigt. Um keine weitere Zeit zu verlieren, sollen hier die Arbeiten wie geplant im Jahr 2021 stattfinden.

3. Berücksichtigung möglicher späterer Eisenbahnüberführungen: Ein etwaiger Ersatz der bestehenden höhengleichen Bahnübergänge durch eine Unterführung ist nicht Gegenstand der Planungen. Hintergrund hierfür sind wohl die (zumindest gegenwärtig und in Bezug auf Alpha-E ) erwarteten geringeren Zugzahlen  (vgl. Anzeiger für Burgdorf vom 05.04.2019 und 29.10.2019).