TOP Ö 5: Machbarkeitsstudie Rathaus I

Beschluss: vertagt

Beschluss:

Die weitere Beratung der Vorlage wurde vertagt, bis die von der Verwaltung in Aussicht gestellte Ergänzungsvorlage vorliegt.

     

 


Herr Fischer gab eine Einführung in die Thematik und fasste den bisherigen Sachstand aus der Beratung des Top in der gemeinsamen Sitzung des A-USB, A-HFV und A-WALV am 28.11.2019 zusammen. In die Betrachtung des Rathauses I müsse man auch die Rathäuser II und III einbeziehen. Derzeit begutachte das Büro Höhlich & Schmotz die beiden Gebäude insbesondere im Hinblick auf die erforderlichen brandschutzrechtlichen Maßnahmen. Die Verwaltung beabsichtige die Ergebnisse vor der Sommerpause vorzustellen und schlage daher vor, die Thematik zu vertagen. Im Rahmen einer Ergänzungsvorlage werde man zudem darstellen, inwieweit sich bei den für die Dachsanierung angesetzten 766.000,- € Veränderungen für die Varianten ergäben und eventuelle Zusatzkosten aufbereiten. Auf Nachfrage von Herrn Köneke erklärte Herr Fischer, dass in der Kostenschätzung der Dachsanierung durch den Architekten Mispagel die energetische Sanierung des Daches enthalten sei.

Herr Köneke stellte fest, dass in der Aufstellung zwei Büroräume im Erdgeschoss nicht „mitgezählt“ worden seien.

Frau Vierke erwiderte darauf, dass es sich hier um die hinteren Räume (ehemals Standesamt) handele die vom Seniorenrat genutzt würden und daher von Herrn Höhlich nicht mitgezählt worden seien.

An Herrn Köneke gewandt, der sich dafür aussprach, im Rathaus I die wichtigen Büroräume (Dienstleistungen) einzurichten, erläuterte Frau Vierke, dass die Belegung der Büroräume sehr wohl von der gewählten Ausbauvariante, d.h. der erforderlichen Barrierefreiheit abhänge. Zudem hänge die Belegung auch von der Bestandsaufnahme in den Rathäusern II und III und den daraus resultierenden Sanierungsmaßnahmen ab. Zusätzlich hierzu müsse man daran denken, einen Puffer für Personalzuwächse vorzuhalten. Die Verwaltung werde für die übernächste Sitzung zusammenstellen. wie viele Mitarbeiter im Rathaus I vor dem Umzug ins Rathaus V untergebracht waren.

Herr Pollehn fragte, ob es ungeachtet des Verfahrensstandes bereits Meinungsbilder in den Fraktionen gebe.

Frau Heller, Frau Weilert-Penk, Herr Dr. Kaever und Herr Braun erklärten für ihre jeweiligen Fraktionen, dass man die Variante O aufgrund der damit verbundenen Barrierefreiheit favorisiere.

Herr Köneke teilte mit, dass man dies in der CDU/FDP-Gruppe ähnlich sehe, sich jedoch noch nicht abschließend besprochen habe, da die Nacharbeitung der Kosten ausstehe. In jedem Fall spreche man sich für eine hochwertige Nutzung des Gebäudes aus.

Herr Schrader sah es als selbstverständlich an, dass die Variante O mit einer Eigennutzung des Gebäudes einhergehe und nicht privatisiert werde. Herr Pollehn betonte, dass das Rathaus I das Rathaus, die Repräsentanz der Stadt Burgdorf sei. Eine Sanierung und Aufwertung sei eine bedeutende Entscheidung für dieses historische Gebäude.