TOP Ö 16: Durchführung von Verkehrsmengenzählungen im Bereich der Innenstadt von Burgdorf, Antrag der SPD-Fraktion vom 26.04.2019

Beschluss: einstimmig beschlossen

Der Rat fasste einstimmig folgenden

 

Beschluss:

       

Der Antrag A 2019 0925 „Durchführung von Verkehrsmengenzählungen im Bereich der Innenstadt von Burgdorf“, der SPD-Fraktion, wird in den Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Liegenschaften und Verkehr überwiesen.

 


Herr Paul trug den Antrag seiner Fraktion vor. Besonders kritisch sei der Durchgangsverkehr durch die Marktstraße zu sehen. Jedoch gestalte sich die Verlagerung des Verkehrs auf andere Straßen als schwierig. Deshalb gelte es vor der Einführung einer Fußgängerzone in der Marktstraße zunächst eine Bilanz zu erstellen.  Herr Paul bat darum, den Antrag in den Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Liegenschaften und Verkehr zu überweisen.

 

Herr Fleischmann kritisierte die zuletzt eingebrachten Anträge der anderen Ratsmitglieder. Aus seiner Sicht seien diese alle von minderwertiger Qualität und Spiegelbild des Wahlkampfes. Deshalb sei es egal, ob er diesen zustimmen würde oder nicht.

 

Herr Pollehn befürwortete die Erklärungen von Herrn Paul. Seiner Meinung nach sei es nicht sinnvoll, sich auf die Einrichtung einer Fußgängerzone zu beschränken. Vielmehr gehe es darum, den Verkehr grundsätzlich zu regeln. Seine Fraktion werde der Überweisung in den Ausschuss zustimmen. Herr Pollehn warnte vor Schnellschüssen. Seiner Ansicht nach müsse mit Bedacht vorgegangen werden, um die unterschiedlichen Interesse zusammenzubringen. 

 

Herr Köneke regt an, weitere Straßen, wie beispielsweise die Immenser Straße, in die zu erstellende Bilanz miteinfließen zu lassen.

 

Herr Jens Braun erklärte, dass er sich freue, dass der Antrag für die Einrichtung einer temporären Fußgängerzone als Anregung zum Nachdenken über die aktuelle Verkehrssituation diene.

 

Frau Frick führte an, dass mit dem Antrag ihrer Fraktion sowie dem vorgetragenen Antrag von Herrn Paul die Möglichkeit bestehe, alle Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung entsprechend zu evaluieren.