TOP Ö 3.1: Aussprache zum Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport

Die Leiterin der Grundschule Otze berichtete von einer Begehung der Räumlichkeiten am 19.11.2018 im Rahmen des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport. Die Teilnehmer konnten sich ein Bild über die fehlenden Räumlichkeiten machen. Zudem sei derzeit die Mensa im Schützenhaus untergebracht. Der Vertrag mit dem Schützenheim laufe diesbezüglich nur noch bis 2021. Sie stellte heraus, dass die Gesamtkonzeption der sogenannten Otzer Trilogie sehr erfreulich sei. Nun solle nach neuesten Erkenntnissen im Jahr 2019 mit der Errichtung einer Interimslösung begonnen werden. Der Baubeginn würde sich in das Jahr 2023 verschieben, sodass mit Abschluss der Arbeiten nicht vor 2026 zu rechnen wäre. Auf die Schule kämen viele Probleme in dieser Zeit zu, u.a. durch steigende Schülerzahlen.

Sie plädiere dafür, dass das Projekt Otzer Trilogie nicht zurückgestellt werde.

 

Ein Vertreter des SV Hertha Otze zeigte sich dankbar darüber, dass die Wünsche bezüglich Vereinssport und Schulsport in den Planungen berücksichtigt worden seien. Man habe zudem anhand der Zeitplanungen abschätzen können, wann die Arbeiten im Hinblick auf die Otzer Trilogie beendet sein könnten. Nun hätten sich die Maßstäbe verändert. Notwendige Räumlichkeiten würden weiterhin fehlen und die sogenannte Interimslösung werde keine kurzzeitige Einrichtung sein. Er appellierte an die Stadt, einen Arbeitskreis einzurichten, um allen Beteiligten die Problemlage verständlich zu machen und mögliche Lösungen zu erörtern.

 

Frau Träger bestätigte, dass die Erkenntnisse aus dem Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport sie erschreckt hätten. Die Otzer Schule samt Kita und Sporthalle sei das Herz der Ortschaft. Momentan habe die Schule eine gute Reputation, bei den langfristigen Interimslösungen könne diese gegebenenfalls schwinden. Für Otze sei die Beibehaltung der Prioritätenliste und damit Verschiebung der Maßnahmen nicht hinnehmbar.