Beschluss: zur Kenntnis genommen

Herr Hunze bemängelt, dass Eltern und Kinder durch diese Regelung getrennt fahren müssen, z. B. wenn sie die Burgdorfer Straße Richtung Burgdorf fahren. Er gibt zu bedenken, dass Eltern ihrer Aufsichtspflicht durch diese Regelung nicht nachkommen können. Weiterhin ist Herr Hunze der Meinung, dass die geplanten Poller in Höhe der Volksbank den landwirtschaftlichen Verkehr behindern. Grundsätzlich findet Herr Hunze den Schutzstreifen im ländlichen Raum nicht sinnvoll.

 

Herr Dralle befürwortet die Schutzstreifen, da diese besser sind als gar kein ausgewiesener Raum für Radfahrer. Einen gegenläufigen Radverkehr hält er für gefährlicher. Lediglich Feinheiten wie die Poller vor der Volksbank sollten genauer betrachtet werden. Auch die zweifache Querung findet er unglücklich. Allerdings meint Herr Dralle, dass dies grundsätzlich eine Gewöhnungssache ist.

 

Herr Herbst weist darauf hin, dass die StVO eine Verkehrsführung auf der Straße vorschreibt. Lediglich bei Gefährdungen ist eine Ausweisung der Benutzungspflicht vorgesehen. Für die Umgestaltung am Kronsberg gibt es aus den 90er Jahren diverse Vorlagen, die jedoch keine Zustimmung fanden. Festzuhalten bleibt jedoch, dass eine grundlegende Umgestaltung am Kronsberg politisch nicht gewollt wurde.

 

Herr Bublitz regt an, den Schutzstreifen vor der Volksbank zu verschwenken, damit die Parkplätze erhalten bleiben. Diese Möglichkeit verneint Herr Gündel jedoch, da die vorhandene Straßenbreite hier nicht ausreicht. Lediglich die Unterbrechung des Schutzstreifens an der Stelle kommt in Betracht. Dies sollte aber vermieden werden, um den fließenden Verkehr nicht zu gefährden.

 

Herr Bublitz fragt, ob die Verbindung vom Spargelfeld zum Radweg etwas breiter gemacht und ggf. asphaltiert werden kann. Frau Vollmert sagt eine Prüfung zu.

 

Herr Gündel zeigt anhand einer Grafik die Radfahrer-Unfalldichte. Eine Nutzung der Radwege ist grundsätzlich gefährlicher als die der Straße. Gerade entgegen der Fahrtrichtung erhöht sich die Gefahr um das Doppelte bis Dreifache.

 

Frau Leykum beendet die Diskussion, da auch noch zwei weitere Vorlagen zum Thema Radverkehr auf der Tagesordnung stehen.

 

Anmerkung über Protokoll:

Die Stellungnahmen der Behördenvertreter und die Erwiderung der Stadt Burgdorf sind dem Protokoll als Anlage 2 beigefügt.