Die beauftragten Planer Herr Schulte und Herr Ahrens erläuterten den von ihnen erarbeiteten Entwurf in baulicher und technischer Hinsicht. Die entsprechende Präsentation liegt dem Protokoll in der Anlage bei.

Nach dem Vortrag wurde die vorgestellte Planung mit den verschiedenen Optionen seitens der Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport und der Mitglieder des Bauausschusses, gemeinsam mit den Planern und der Verwaltung diskutiert.

Aufgrund der langen Lebenszeit gegenüber einer Ausgestaltung der Beckenköpfe mit Folie sprachen Herr Schulte und Herr Ahrens sich eindeutig dafür aus, diese aus Edelstahl herzustellen. Die Mitglieder beider Ausschüsse befürworteten zudem den Einbau eines entsprechenden Rohrleitungssystems für eine mögliche spätere Beheizung des Freibades und baten in diesem Zusammenhang um eine ungefähre Betriebskostenermittlung für diese Möglichkeit. Herr Ahrens verdeutlichte jedoch, dass eine solche Berechnung nur sehr schwer möglich sei, da dies von äußeren Bedingungen wie der Außentemperatur und den Windverhältnissen abhänge. Grundsätzlich sei es jedoch möglich, das BHKW, das für die Beheizung des Hallenbades genutzt werde, auch für die Beheizung des Freibades zu nutzen.

Herr Kugel führte aus, dass diese Thematik in den zuständigen Gremien zu behandeln sein werde.

Herr Funke erklärte, dass die voraussichtlichen Sanierungskosten von 2,1 Million Euro nicht hoch seien. Entscheide man sich gegen die Sanierung und somit auch gegen die dringend erforderliche Erneuerung der technischen Anlagen, so werde das Bad durch die Region Hannover geschlossen. Dann entstehe eine Brachfläche, die man aufgrund ihrer Funktion als Wassereinzugsgebiet nicht nutzen könne. Bei einer Investition in der genannten Höhe, erhöhe sich grob kalkuliert der Eintrittspreis pro Besucher bei den bestehenden Besucherzahlen um etwa einen Euro pro Jahr. Dies könne man durchaus als angemessen bezeichnen.

Herr Kugel und Herr Philipps wiesen den Wunsch nach einer nochmaligen Beratung der Thematik in den beiden Ausschüssen zurück. Eine nochmalige Beratung verzögere den Fortgang der Angelegenheit und verhindere, dass man die Freibadesaison 2015 mit einem dringend sanierten Bad eröffnen könne. Obwohl die erforderlichen finanziellen Mittel für die vorgestellten Extras derzeit nicht zur Verfügung stünden, spreche nichts dagegen, sich zumindest die Optionen für deren späteren Einbau bzw. deren Nutzung freizuhalten. Oberste Priorität habe jedoch derzeit die Aufrechterhaltung des Badebetriebes.

 

Die Mitglieder des Bauausschusses und des Ausschusses für Schule Kultur und Sport verständigten sich darauf, die vorgestellte Planung zeitnah in ihren Fraktionen zu beraten und eine Entscheidung in der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses am 11.03. zu treffen.