Beschluss: festgestellt/genehmigt/abgearbeitet

Frau Ethner führt aus, dass die Stiftung „Eine Chance für Kinder“ durch den Einsatz von Familienhebammen überforderten Eltern eine wichtige Hilfestellung leistet. Dadurch seien die Herausnahmen von Kindern aus Familien stark zurückgegangen. Sie fragt nach, ob in Burgdorf zusätzlicher Bedarf an Familienhebammen bestehe.

 

Herr Niemann erläutert, dass derzeitig zwei Familienhebammen eingesetzt sind, die aufgrund hoher Verwaltungskosten nicht über das Stiftungsprogramm abgerechnet werden, sondern über Fachleistungsstunden.

 

Frau Ethner bittet um den Bericht einer in Burgdorf eingesetzten Familienhebamme bei der nächsten Sitzung.

 

Frau Gersemann erläutert, dass erst im letzten Jahr ein solcher Bericht im Ausschuss vorgetragen worden sei.

 

Frau Ethner erkundigt sich nach einem Schulweg-Sicherheitstraining für Kinder in Burgdorfer Schulen.

 

Herr Baxmann führt aus, dass die Schulen dieses in Zusammenarbeit mit der Polizei erledigen.

 

Frau Kuchenbecker-Rose ergänzt, dass die Polizei schulinterne Trainingsprogramme für die 1. Klassen anbietet. In den 3. und 4. Klassen wird außerdem ein Fahrradtraining angeboten.

 

Frau Ethner bittet außerdem darum, die Kosten für einen Außenanstrich der Fassade der Kindertagesstätte Weststadt für den Haushalt 2012 zu berücksichtigen. Bei einer Begehung sei zwar keine dringende Notwendigkeit festgestellt worden. Die Elternschaft sei jedoch bereit, auch privat initiativ zu werden.

 

Frau Altmann stimmt zu und erläutert, dass die Elternschaft von einer Fachfirma unterstützt werden muss.

 

Frau Gersemann teilt mit, dass die Landjugend mit ca. 20 Jugendlichen im Rahmen eines Projektes einen Bauwagen renoviert hat und bei drei Treffen mit Kommunalpolitikern zahlreiche Fragen gestellt wurden. Sie sprach sich dafür aus, sog. „Tandems“ mit Jugendlichen und erfahrenen Kommunalpolitikern zu bilden, um Nachwuchs für die Politik zu werben.

 

Anschließend reichte Frau Gersemann eine Postkarte des TVE von der Jugendfreizeit herum, die den Ausschuss erreicht hat.

 

(Frau Pape verlässt den Sitzungsraum.)

 

Herr Kardolsky berichtet, dass die Jugendfreizeit 14 Tage gedauert habe und dort 58 Kinder von 11 Betreuern versorgt wurden. Leider habe der TVE feststellen müssen, dass zunehmend ein Rückgang der individuellen Zuschüsse zu verzeichnen sei. Die Region Hannover habe die Zuschüsse für sozial schwache Familien seit 2008 (100 %) im Jahr 2009 bereits auf 80 % gekürzt und im Jahr 2010 auf 60 %. Die Gutschein-Aktion der Job-Centren bedeute für die sozial schwachen Familien außerdem eine „Erbettelung“ von Zuschüssen und sei für die Vereine mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden, da diese Rechnungen für die Region Hannover schreiben müssten. Nach oftmals 6 Wochen Bearbeitungszeit komme dann erst die Bewilligung. Der TVE sei daher mit Ratenzahlungen für die Eltern eingesprungen und habe außerdem eine Bezuschussung vorgenommen. Er teilte mit, dass der TVE in diesem Jahr im Rahmen eines Experimentes auch erstmals ein geistig leicht behindertes Kind mitgenommen habe. Der Versuch habe hervorragend funktioniert.

 

Frau Gersemann berichtet, dass sie sich im letzten Jahr selbst von der Arbeit des TVE bei einer Jugendfreizeit überzeugt habe und sprach Herrn Kadolsky als Vertreter des TVE ein großes Lob aus.

 

Herr Niemann stellt ebenfalls fest, dass die Kinder dort hervorragend aufgehoben seien, um dem oftmals „grauen“ Alltag zu entkommen. Sinnvoll sei es, Sponsoren zu finden, die hier finanzielle Unterstützung leisten.

 

Herr Baxmann bittet künftig um frühzeitige Information und signalisiert, sich um eine finanzielle Unterstützung durch Sponsoren zu kümmern.