Sitzung: 06.11.2006 Ausschuss für Soziales und Integration
a) Frau Bindseil äußerte, dass nach dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes der Zebrastreifen vor dem Bahnhofsgebäude an der Theodorstraße weggefallen ist. Dies bedeute eine große Gefahr für die alten Leute von der Begegnungsstätte Herbstfreuden, da diese nicht die neue Ampel nutzen, sondern aus alter Gewohnheit von der Wilhelmstraße kommend direkt über die Straße zum Eingang des Bahnhofs gehen.
Frau Weilert-Penk erwähnte, dass darüber bereits im Bauausschuss diskutiert wurde.
Herr Leunig lehnte den Zebrastreifen ab, da dieser über die Busspur führte und so ein ständiger Gefahrenherd wäre.
Herr Schrader führte an, dass hierüber schon seit Ende der siebziger Jahre diskutiert wird. Man solle die Senioren der Begegnungsstätte Herbstfreuden dazu animieren, den neuen Übergang zu benutzen, da dieser mehr Sicherheit biete.
Frau Mrowka begrüßte ebenfalls, dass der Zebrastreifen entfernt wurde.
Auf einen Vorschlag, mit einem Gitter an der Straße und einem Hinweisschild die alten Menschen in Richtung Ampel zu leiten oder gar den Durchgang an der Wilhelmstraße mit Büschen zu blockieren, äußerte Herr Baxmann, dass die Leute sich eigenverantwortlich im Straßenverkehr bewegen müssen und es ein Schildbürgerstreich sei, den Zugang zur Wilhelmstraße zuzupflanzen. Dies sei der letzte Sargnagel für die Straße.
Frau Weilert-Penk äußerte, dass es aber auch Aufgabe der Verwaltung sei, sich mit der Sicherheit der Bürger zu befassen.
Zusammenfassend empfahl Herr Morich, dass sich der Verkehrsausschuss noch einmal mit diesem Thema befassen sollte.
b) Herr Morich bat, die Verwaltung zu veranlassen, dass im Fröbelweg eine Sitzbank aufgestellt wird, da für ältere Menschen keine Ausruhmöglichkeit in dieser Straße vorhanden sei.
