Beschluss: vertagt

Herr Strecker führte einleitend aus, dass der Rat vor 15 Jahren der Schauburg einen Zuschuss bewilligt habe. Dieser Zuschuss sei damals unter der Bedingung gewährt worden, dass der Kinobetrieb mindestens 15 weitere Jahre aufrecht erhalten werden müsse, da er ansonsten anteilig zurückzuerstatten gewesen wäre. Der Ablauf dieser 15 Jahre sei der Betreiberin des Kinos bestätigt worden. Kurz darauf sei das vorliegende Schreiben eingegangen.

Frau Meinig hält die Schauburg für einen Wirtschaftsbetrieb der entsprechend zu wirtschaften habe. Jedoch stellt die Schauburg ein Aushängeschild über die Filmvorführungen hinaus für Burgdorf dar. Finanzielle Mittel stehen nicht im Haushalt zur Verfügung. Für denkbar hält die SPD-Fraktion einen Zuschuss.

Herr Obst machte deutlich, dass die damalige Unterstützung in Höhe von 50.000 DM die richtige Entscheidung gewesen sei. Es gebe kein Kino entsprechender Größe in der Umgebung. Die Schauburg sei ein Wirtschaftsunternehmen und sei daher als solches zu führen. Bei 50.000 Zuschauern im Jahr könnten die Investitionen über die Jahre durch eine dezente Eintrittspreiserhöhung finanziert werden. Für die Stadt sei aufgrund der Haushaltslage eine finanzielle Unterstützung nicht leistbar. Die CDU-Fraktion spricht sich gegen einen Zuschuss aus.

Herr Schrader hält die Begründung für zu kurz. Andererseits stellte Herr Schrader fest, dass die Stadt Wirtschaftsunternehmen bei der Ansiedlung in Burgdorf unterstütze. Von daher wäre ein symbolischer Betrag zumindest denkbar.

Herr Braun sieht keine Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung. Der Antrag sollte im Rahmen der Haushaltsberatungen 2012 behandelt werden.

Frau Lüders ist der Auffassung, dass die Schauburg einer Unterstützung bedarf. Diese Unterstützung müsse nicht finanziell sein. Älteren Bürger gibt die Schauburg die Möglichkeit, kulturelle Angebote wahrzunehmen.

Herr Zielonka hält die Schauburg für einen wichtigen Marketingfaktor der Stadt Burgdorf. Er habe sich daher mehr Vorarbeit von der Verwaltung erhofft. Herr Baxmann entgegnete, dass es sich hierbei um eine politische Entscheidung handelt. Auf die Haushaltslage sei bereits hingewiesen worden. Herr Runge hält eine Grundsatzentscheidung für erforderlich. Es besteht die Gefahr, dass sonst andere Unternehmen an die Stadt wegen einer finanziellen Unterstützung herantreten. Dem konnte Herr Schrader nicht folgen, da die Schauburg nicht mit anderen Wirtschaftszweigen vergleichbar sei.

Herr Hunze hält ebenfalls eine Grundsatzentscheidung für erforderlich.

Herr Baxmann schlug vor, dass er sich mit dem Stadtmarketingverein in Verbindung setzen würde.

Der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport beauftragte den Bürgermeister einstimmig, mit dem Stadtmarketingverein in Kontakt zu treten, um eine mögliche finanzielle Unterstützung von dort auszuloten.